Unser Anliegen

 

Mit unserem Bürgerbegehren zur Erhaltung unserer Straßennamen haben wir den Anspruch der Bürgerinnen und Bürger auf Beteiligung am demokratischen Prozess deutlich gemacht. Nahezu 6.000 Essener Bürgerinnen und Bürger haben mit ihren Unterschriften unser Anliegen tatkräftig unterstützt und ihrer Empörung Luft gemacht. Sie haben gegen die Willkür jener Politiker in der BV II gestimmt, die uns ihre ideologische Weltsicht aufzwingen wollen. Von den 1.068 Anwohnern der Von-Seeckt- und der Von-Einem-Straße hat sich eine überwältigende Mehrheit von ca. 95% für den Erhalt der ihnen über die Jahrzehnte vertrauten Straßennamen ausgesprochen.
Stand Bürgerbegehren
Unterschriften-Stand für das Bürgerbegehren
Wir von der Initiative PROVON hegen keine Sympathien für jene Namensgeber unserer Straßen, die nach den Reichswehrgenerȧlen von Seeckt und von Einem benannt wurden. Sie waren gewiss keine Demokraten, sondern Repräsentanten einer dunklen Periode der deutschen Geschichte. Wir Nachgeborene müssen mit dieser schwierigen Geschichte unserer Nation leben und uns ihr stellen. Die Konfrontation mit diesen Namensträgern trägt wesentlich zur Sensibilisierung gegenüber Demokratie gefährdenden Entwicklungen bei.
 
Wir rufen unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger auf, sich mit uns den Anfängen einer ideologisch begründeten Säuberung entgegen zu stellen. Die Umbenennung unserer Straßen ist erst der Startschuss einer bereits geplanten Aktion, auch andere Straßen in Essen - wie die Moltke-, Hindenburg- oder Bismarckstraße - dem Zeitgeist-Verständnis jener anzupassen, die in der BV II über die knappe Mehrheit von einer Stimme vefügen.
Präsentation erfolgreiches Bürgerbegehren
Präsentation des erfolgreichen Bürgerbegehrens
Diese Politiker haben die hohen Kosten dieses von uns Steuerzahlern finanzierten Bürgerentscheids von geschätzt 60.000 Euro (ohne Personalkosten) vor den Wählern zu verantworten. Sie muten überdies den Anwohnern unnötige, zeitraubende und kostspielige Mühen zu, die mit der Umbenennung verbunden sind. Personalausweise. Führerscheine, Grundbücher, Internet-Seiten müssen geändert werden - ganz abgesehen von den Kosten, die auf die anliegenden Geschäfte, Firmen und städtischen Einrichtungen zukommen.
 
Wir fragen: Haben die Politiker in der BV II, die von unserem Bürgerbegehren überrascht wurden, aber darüber hinweg gehen, wirklich keine wichtigeren Aufgaben zu erledigen?
 
Wir fragen: Haben die derzeit für die Politik Verantwortlichen in der Stadt Essen mit ihrer mehr als angespannten Haushaltslage und den sozialen Nöten vieler Bürger wirklich keine anderen Sorgen?
 
Unterstützen Sie unsere Bürgerinitiative und sagen Sie beim Bürgerentscheid am O3. Februar 2013
"JA" zum Erhalt unserer und weiterer Straßennamen in Essen!